Spielbericht

11.12.2011 16:00 Red Bull Arena

Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
2:1
(2:1)
Trenkwalder Admira
Trenkwalder Admira
 
Aufstellung:
Walke - Hierländer, Douglas, Hinteregger, Jefferson (46./Lindgren) - Jantscher, Leitgeb, Svento - Leonardo (91./Cziommer), Maierhofer, Zarate (70./Teigl) Tischler - Plassnegger, Dibon, Drescher, Auer - Seebacher (72./Sabitzer), Toth, Schwab, Jezek - Ouedraogo (79./B. Sulimani), Hosiner (46./Mevoungou)
Spielbericht:
Keine Punkte gegen Salzburg!

Red Bull Salzburg hat am Sonntag, 11. Dezember 2011, das Spitzenspiel der 18. Runde der tipp3-Bundesliga gegen Trenkwalder Admira mit 2:1 gewonnen. Nach der Führung der Admira durch Patrik Jezek (15.) drückte Salzburg ordentlich aufs Tempo und traf noch vor der Pause durch ein Eigentor von Gernot Plassnegger (41.) und Stefan Maierhofer (44.).

Damit liegen zur Halbzeit der Meisterschaft die ersten sechs Mannschaften innerhalb von nur fünf Punkten. Herbstmeister Ried führt mit 31 Punkten vor Rapid (29), Austria (28), Admira (28), Salzburg (27) und Meister Sturm Graz (26). Am kommenden Wochenende steht die letzte Runde vor der Winterpause auf dem Programm.

Die Salzburger versuchten vor dem entscheidenden Europa-League-Match am Mittwoch bei Slovan Bratislava, den Fokus voll auf die Liga zu richten. „Das Thema Bratislava habe ich aus den Köpfen der Spieler geredet“, meinte Trainer Ricardo Moniz, der auf Petri Pasanen (Darmgrippe) und David Mendes da Silva (gebrochene Zehe) verzichten musste.

Wie beim 2:1-Heimerfolg gegen Salzburg am 25. September erwischte die Admira einen perfekten Start. Nach einem klugen Lochpass von Issiaka Ouedraogo erzielte Jezek das 1:0 (15.). Für den neuen Salzburger Einsergoalie Alexander Walke war es im vierten Pflichtspiel das erste Gegentor.

Danach sah der nach Salzburg gereiste ÖFB-Teamchef Marcel Koller, wie die Hausherren in einem flotten Match gewaltig zulegten und Jakob Jantscher die große Chance auf den Ausgleich vergab (20.). Die Admira präsentierte sich nur noch im Konter gefährlich, hatte aber zunächst auch das notwendige Glück. Denn bei einem Tor der Salzburger durch Gonzalo Zarate entschied das Schiedsrichterteam rund um Harald Lechner auf Abseits (36.).
Ein Doppelschlag kurz vor Ende der sehenswerten ersten Spielhälfte brachte aber die verdiente Wende. Nach Flanke von Christoph Leitgeb landete der Rettungsversuch von Plassnegger im eigenen Tor zum 1:1 (41.). Drei Minuten später bugsierte Maierhofer einen Jantscher-Querpass mit dem Oberschenkel zum 2:1 über die Linie (44.).

Nach der Pause ließen sich die Salzburger zurückfallen, der Spielfluss war gestoppt. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, bis Douglas da Silva (75.), Leonardo (77.), Georg Teigl (80.) und Simon Cziommer (93.) fahrlässig Topmöglichkeiten auf die endgültige Entscheidung vergaben. Die Admira war im Finish zu ungefährlich, um diese Nachlässigkeit der „Bullen“ zu bestrafen, und ist nun bereits sechs Ligapartien sieglos (drei Remis und drei Niederlagen).

Stimmen zum Spiel

Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): „Die Chancenauswertung hat nicht gepasst, das muss am Mittwoch gegen Bratislava besser werden. Wir sind in der Bundesliga weiter im Geschäft, weil die Konkurrenz unsere vielen Punkteverluste nicht ausgenützt hat. Jetzt müssen wir die K.-o.-Phase der Europa League erreichen.“

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): „Das Spiel hat für uns wunderbar begonnen. Bis zu diesem Doppelschlag haben wir sehr gut mitgespielt, obwohl Salzburg mehr in Ballbesitz war. Durch eine Verlegenheit haben wir Salzburg ins Spiel gebracht. Es war ein Kommunikationsfehler zwischen Plassnegger und Tischler, ich will aber beiden keinen Vorwurf machen. Schade, weil Salzburg nach der Pause tiefer gestanden ist. Wir haben nicht mehr die Räume bekommen und die Salzburger haben die Räume sehr gut genützt. Wenn man mir gesagt hätte, dass wir nach 18 Runden so gut dastehen, hätte ich Danke gesagt. Es wäre aber noch mehr drinnen gewesen. Trotzdem bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden, die Spieler haben sich wunderbar entwickelt. Nur müssen wir wieder die Leistung über 90 Minuten abrufen. In manchen Situationen sind wir einfach zu grün hinter den Ohren.“

Stefan Maierhofer (Salzburg-Stürmer): „Andere wären nach einer vergebenen Chance wie vergangene Woche in Wr. Neustadt verzweifelt. Aber ich mache weiter und weiß, was ich für Qualitäten habe. Wir haben verdient drei Punkte geholt, hätten aber mehr Tore schießen müssen.“

Gernot Plassnegger (Admira-Verteidiger): „Nach der 1:0-Führung haben wir das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Wir haben Eigenfehler gemacht, das darf nicht passieren. Spielerisch war Salzburg nicht überlegen, von einem Salzburger Offensivfeuerwerk habe ich nichts gesehen. Wenn man so viel investiert, hat man andere Ansprüche, als einen Punkt hinter der Admira zu liegen.“

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 18. Runde, 11.12.2011
Red Bull Salzburg vs. Trenkwalder Admira 2:1 (2:1)
Red-Bull-Arena, 8.200 Zuschauer, SR Lechner

Torfolge:
0:1 Jezek (15.)
1:1 Plassnegger (41./Eigentor)
2:1 Maierhofer (44.)

Gelbe Karten: Jantscher, Leonardo bzw. Plassnegger, Drescher, Ouedraogo, Schwab, Mevoungou, Auer, Sulimani


Letztes Spiel

Do, 17. Mai 2012, 16:00
Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
2:0
Trenkwalder Admira
Trenkwalder Admira
Bundesliga

BUNDESLIGA TABELLE 2011/12

1. FC Red Bull Salzburg 36 60 :30 68
2. SK Rapid Wien 36 52 :30 62
3. FC Trenkwalder Admira 36 59 :52 55
4. FK Austria Wien 36 52 :44 54
5. SK Puntigamer Sturm Graz 36 47 :41 51
6. SV Josko Ried 36 44 :38 48
7. FC Wacker Innsbruck 36 36 :45 45
8. SV Mattersburg 36 41 :43 38
9. SC Wiener Neustadt 36 26 :51 33
10. KSV 1919 36 21 :64 23
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