Erstellt am: 01.02.2012

Ex-Admiraner Ladislav Kuna verstorben!

Der ehemalige tschechoslowakische Teamspieler Ladislav Kuna, geboren am 3. April 1947 in Hlohovec, ist am Mittwoch in der Früh, 1. Februar 2012 im Alter von nur 64 Jahren in Bratislava gestorben. Wie sein langjähriger Club Spartak Trnava heute mitteilte, sei Kuna "nach langer Krankheit" verstorben.

Mit Trnava holte Kuna fünf Meistertitel und wurde 1969 in der Tschechoslowakei zum "Spieler des Jahres" prämiert. Von 2006 bis zu seinem Tod war Kuna zudem Präsident des FC Spartak Trnava. Bei Admira war er als Spieler und als Trainer aktiv.

Ladislav Kuna spielte in seiner Jugend für den Verein Slovan seiner Geburtsstadt Hlohovec. Als 16-Jähriger wurde er vom damaligen Trainer von Spartak Trnava, Anton Malatinský, entdeckt. 1964 debütierte Kuna in der 1. Tschechoslowakischen Liga und machte bis 1980 424 Erstligaspiele für Trnava, in denen er 86 Tore schoss. Mit seiner Mannschaft gewann der Mittelfeldspieler 1968, 1969, 1971, 1972 und 1973 die Tschechoslowakische Meisterschaft, 1967, 1971 und 1975 den Tschechoslowakischen Pokal.
Kuna galt als technisch herausragender Spielmacher und als "Gehirn" der Mannschaft, die Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre den tschechoslowakischen Fußball dominierte. Gefürchtet waren auch die Weitschüsse des Slowaken, die so manches Spiel entschieden.

Als Spieler war er am Ende seiner Karriere auch in Österreich tätig. Von 1980 bis 1983 spielte er für Admira in der 1. Division, anschließend zwei Jahre bei St. Pölten.

In der Saison 1984/85 war Kuna noch als Spieler Co-Trainer von Anton Malatinský bei St. Pölten. Nach seiner Rückkehr in die Tschechoslowakei 1985 arbeitete er ebenfalls als Co-Trainer bei Spartak Trnava, von 1988 bis 1990 war er dort Cheftrainer. Anfang der 1990er-Jahre ging Kuna erneut nach Österreich und trainierte 1991 und 1994 Admira. Ende der 1990er-Jahre war der ehemalige Mittelfeldspieler Trainer beim damaligen slowakischen Zweitligisten PFK Piešťany, ehe er von 1999 bis 2001 den DAC Dunajská Streda coachte. Im Sommer 2001 ging er zu ŽP Podbrezová, sein letzter Klub als Trainer war der MŠK Fomat Martin.

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1. SK Rapid Wien 19 30 :19 32
2. SV Josko Ried 19 29 :18 32
3. FC Red Bull Salzburg 19 32 :20 30
4. FK Austria Wien 19 34 :30 28
5. FC Trenkwalder Admira 19 30 :28 28
6. SK Puntigamer Sturm Graz 19 33 :28 27
7. FC Wacker Innsbruck 19 20 :24 24
8. SC Wiener Neustadt 19 17 :27 22
9. SV Mattersburg 19 22 :26 17
10. KSV 1919 19 13 :40 10
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